Unwetter können schwere Schäden am Dach anrichten. Die Zeit von Herbst bis Frühlingsbeginn ist besonders stürmisch. Wenn jetzt Dachsteine oder -ziegel herunterfallen, müssen die Folgen (und der Dachschaden) aus eigener Tasche bezahlt werden, denn der Hauseigentümer steht in der Verkehrspflicht. Deshalb empfiehlt es sich, die Eindeckung regelmäßig prüfen zu lassen.
Sie sollten ihr Augenmerk besonders auf Dachränder und -vorsprünge richten. Hier greift der Wind vorwiegend an. Haben sich einzelne Ziegel verschoben? Dann könnten sie das Auto vorm Haus treffen oder sogar Passanten verletzen. Wenn vorher nicht gründlich geprüft wurde, muss der Eigentümer solche Schäden aus eigener Tasche zahlen.
Dacharbeiten sollten dem Fachmann überlassen werden. Die Kosten für einen Dach-Check durch den örtlichen Dachhandwerker können von der Steuer abgesetzt werden – im Zweifel dient die Rechnung als ausreichender Beweis für die „Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht“.



